Where do i go?

Wohin soll ich mich wenden?
Bei der Gestaltung dieses, für mich wichtigen, Themas fiel mir sofort dieser Songtitel aus dem Musical „Hair“ ein und während ich diesen Beitrag schreibe ich höre ich ihn auch.
Warum?
Aufgrund Krankheits bedingten und persönlichen Gründen, muss ich mich neu orientieren, „Neue Wege“ finden!
„Multiple Sklerose (MS)“ habe ich schon seit 2003, auf das schlechte gehen folgte 2016 der Rollstuhl und Umzug in eine barrierefreie Wohnung. Neues Umfeld, neue Herausforderungen wenn auch Erleichterungen a ber ok. Ab 2018 gelang es mir in meinem persönlichen Umfeld (Wohnung, Hof, Garage, Park) Privatpersonen, Hobby- wie Profimodelle zu fotografieren und lernte dabei ganz tolle Menschen kennen, teilweise ganze Familien. Da ich ja bereits in Frühpension war ging das zeitlich recht gut. Ich hatte mit meiner Frau vereinbart, dass ich das mache bis sie in Pension geht und das war dann 2023 soweit.

Mein Plan war ja ursprünglich dann mit ihr auf Erholung bzw. Urlaub zu fahren. Wurde nur leider nichts, da ich im März 2023 die Diagnose „Hautkrebs (Merkelzell-Karzinom)“ erhielt. 4 OP´s, eine Elektro-Chemo Therapie und Immunbehandlungen, die noch andauern, waren bzw. sind die Folge. Was einerseits gut aber auch wieder blöd ist: Es passiert alles nur an meinem rechten Arm, der restliche Körper ist nicht befallen, was natürlich positiv ist. Aber für´s fotografieren ist es sehr hinderlich, die letzten Shootings machte ich schon immer mit Stativ.

Tja und so bin ich derzeit am tüfteln wie es fotografisch bei mir weiter geht. Mach ich wieder Naturbilder in meinem Umfeld, Makros im Heimstudio, versuche ich mich in der Streetfotografie (was mich derzeit SEHR reizt)? Spezialisieren oder aus allem nehmen was kommt?

Im Liedtext folgt auf die Frage „Where do I go?“ die Antwort: „Follow the river!“
Ist das die Antwort? Soll ich es einfach mal „fließen lassen“?
Mal seh´n was passiert. Ich lass es auf mich zukommen.

Euer Lupo

2 Gedanken zu „Where do i go?

  1. Lieber Wolfgang!

    Leben ist das was passiert, während Du dabei bist andere Pläne zu machen.

    Das fällt mir dazu ein und das musste auch ich akzeptieren, obwohl es mir immer noch schwer fällt!
    Auch das „sich neu orientieren“ ist mir nicht fremd!
    Mach weiter so, du findest einen Weg!

    Lg. Lydia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert